Der XII Internationale Bonhoeffer-Kongress 2016

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Kurzbericht Basel 2016

Zwischen dem 06. und 10. Juli 2016 fand in Basel (CH) der XII. Internationale Bonhoeffer Kongress statt. Die Stadt hat ihre Gäste herzlich aufgenommen und sich bei strahlendem Wetter von ihrer besten Seite gezeigt. Nicht nur am Tagungsort selbst, dem hotel bildungszentrum mission 21, sondern auch in vielen Privatunterkünften waren die internationalen Teilnehmenden beherbergt. So strahlte der Bonhoeffer Kongress aus in die Stadt.

Insgesamt war der Kongress geprägt vom fröhlichen und freundschaftlichen Miteinander derer, die – in der „Community“ längst etabliert – schon an früheren Kongressen teilgenommen haben und denjenigen, die am Anfang ihrer Auseinandersetzung mit Bonhoeffer stehen und vielleicht das erste Mal zu einem solchen Kongress angereist sind. So waren nicht nur die Diskussionen nach den Vorträgen von gegenseitiger Wertschätzung und echtem Interesse an der Meinung des anderen geprägt, sondern auch der Austausch am Rande des offiziellen Programms, während der Mahlzeiten im Schatten alter Bäume im Park des bildungszentrums oder am Rheinufer.

Wie wurde Bonhoeffers eigene Theologie durch seine Auslandserfahrungen und ökumenische Begegnungen geprägt? Kann Bonhoeffers Theologie auch in der gegenwärtigen globalen Situation hilfreich sein? Und wenn ja, wie? Diesen Fragen hat sich der Kongress inhaltlich gewidmet. sieben Hauptvorträge und weit über 60 kürzere Nachmittagsvorträge haben auf hohem Niveau Antworten auf diese Fragen formuliert. Die Hauptvortragenden und die Titel ihrer Vorträge seien namentlich in der Reihenfolge des Programms genannt: 

-    Dr. Christoph Ramstein (Basel, CH)
Bonhoeffer und seine Beziehungen zu Basler Pfarrern

-    Prof. Dr. Michael P. DeJonge (Tampa, USA):
Once More, Barth and Bonhoeffer on Whether the Finite Can Bear the Infinite

-    The Rt Revd Dr Rowan Williams (Cambridge, UK):
Politics and Christology: Discourses of Transformation

-    Prof. Dr. DDr. h.c. Ulrich H.J. Körtner (Wien, A):
Vielfalt und Verbindlichkeit. Christsein in einem pluralistischen Kontext

-    Prof. Dr. Puleng LenkaBula (Pretoria, ZA):
On Bonhoeffer and the Pursuit of Global Justice and Freedom. Lessons from Africa and beyond

-    Ass. Professor Esther Reed (Exeter, UK): 
Dietrich Bonhoeffer and the Limits of Responsibility in a Common Global Ethic

-    Präsident Rev. Dr. Pascal Bataringaya (Kigali, RWA):
Wege zur Versöhnung. Die ruandischen Kirchen und die Arbeit der Versöhnung nach dem Genozid - Impulse der Friedensethik Dietrich Bonhoeffers

Ein Höhepunkt Kongresses war sicherlich auch die Verleihung des Karl-Barth-Preises der Union Evangelischer Kirchen (UEK) an den Heidelberger Theologen Prof. em. Dr. Dr. Dres. h.c. Michael Welker. Mit der Auszeichnung würdigt die UEK das theologische Gesamtwerk des 68-jährigen Seniorprofessors.

Nach einem Gottesdienst im Basler Münster ging der XII. Internationale Bonhoeffer Kongress zu Ende. Den Organisatoren ist für ihre große Mühe und ihr herausragendes Engagement im Vorfeld und während des Kongresses zu danken!

(Dominik Weyl)

 

Einige der Referenten nutzen das Bonhoeffer-Portal, um ihre Paper zur Ansicht zur Verfügung zu stellen. (Andere Referenten werden ihre Beiträge in einem Tagungsband veröffentlichen, auf den wir bei Erscheinen besonders hinweisen.)

 

Dietrich Bonhoeffer’s understanding of immanent justice, applied to German refugees, is today still relevant. (Aad van Tilburg, The Netherlands)

 

Kontakt zu den Referenten über die Onlineredaktion

 

 

 

 

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