Emmi Bonhoeffer

10. Juli 1938. Teestunde im Pfarrhaus Groß-Schlönwitz (v. l. H. Fleischhack, H. Bluhm, D. Bonhoeffer, E. Bethge, G. Lehne, H. Schröder, E. Engler)., 10. Juli 1938

Quelle:

Bildbiografie Dietrich Bonhoeffer. Bilder aus seinem Leben, herausgegeben von Eberhard Bethge, Renate Bethge und Christian Gremmels, © Gütersloher Verlagshaus GmbH, Gütersloh 2005

Als Schwester von Justus Delbrück war sie mit der Familie Bonhoeffer bereits seit ihrer Schulzeit bekannt und diese Kontakte hatten sich nicht verloren. Die Geschwister und somit auch ihre Familien hielten engen Kontakt zueinander und sahen sich regelmäßig. Dadurch, dass Emmis Mann Klaus Bonhoeffer genau wie Dietrich Bonhoeffer in den Widerstand gegen Hitler verwickelt war, und man sich bei ihnen zu entsprechenden Gesprächen traf, haben sie sich oft gesehen. Auch nach Bonhoeffers Verhaftung riss der Kontakt nicht ab. Emmi Bonhoeffer unterstützte ihre Schwiegereltern und begleitete sie am 03. Februar 1945 zum Gefängnis in der Prinz-Albert-Straße, um auf eine Sprecherlaubnis mit Dietrich Bonhoeffer zu dringen und ihm ein Paket zum Geburtstag zu übergeben.

Quelle:

Bethge, Eberhard: Dietrich Bonhoeffer. Theologe – Christ – Zeitgenosse. Eine Biographie. Gütersloh9 2005.

BONHOEFFER, EMILIE (1905-1991): wurde am 13.05.1905 in Berlin geboren und ist die Schwester von Justus Delbrück, einem Schulkameraden der Bonhoeffers; war seit dem 03.09.1930 mit Klaus Bonhoeffer verheiratet, mit dem sie die Kinder Thomas, Walter und Cornelie hat; Emmi Bonhoeffer starb am 12.03.1991 in Düsseldorf.

Vita aus:

Kalliope. Verbundkatalog Nachlässe und Autographen.

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