Jean Lasserre

10. Juli 1938. Teestunde im Pfarrhaus Groß-Schlönwitz (v. l. H. Fleischhack, H. Bluhm, D. Bonhoeffer, E. Bethge, G. Lehne, H. Schröder, E. Engler)., 10. Juli 1938

Quelle:

Bildbiografie Dietrich Bonhoeffer. Bilder aus seinem Leben, herausgegeben von Eberhard Bethge, Renate Bethge und Christian Gremmels, © Gütersloher Verlagshaus GmbH, Gütersloh 2005

Jean Lasserre und Dietrich Bonhoeffer begegneten sich, als sie beide für ein Jahr das Union Theological Seminary besuchen. Zu diesem Zeitpunkt war Jean bereits grundsätzlicher Pazifist und vermittelte Dietrich während des Jahres in New York und einer gemeinsamen Reise nach Mexiko einen neuen Zugang zur Bergpredigt. Die Frage, was es mit der konkreten Antwort auf das biblische Friedensgebot und mit konkreten Schritten gegen Kriegsanstrengungen auf sich hat, hatte Dietrich seitdem nicht mehr losgelassen.

Die Freundschaft zu Jean hielt auch über dieses Jahr hinaus. Sie begegneten sich einerseits auf Treffen ökumenischer Verbände, andererseits besuchte Dietrich Jean auch gezielt in den Gemeinden in Frankreich, in denen dieser als Pfarrer tätig war.

Quelle:

Dietrich Bonhoeffer. Bilder seines Lebens. Hrsg. v. Bethge, Renate und Gremmels, Christian. Gütersloh 2005. | Bethge, Eberhard: Dietrich Bonhoeffer. Theologe – Christ – Zeitgenosse. Eine Biographie. Gütersloh9 2005.

LASSERRE, JEAN (1908-1983): studiert von 1926 bis 1930 an der protestantischen Fakultät in Paris, bevor er für ein Jahr an das Union Theological Seminary in New York ging. Im Anschluss daran wurde er Pastor in Frankreich, wechselte bis 1973 mehrfach die Gemeinden. Er engagierte sich schon früh in ökumenischen Verbänden und war von 1961 bis 1969 Sekretär des französischen Zweigs des Internationalen Versöhnungsbundes.

Vita aus:

D. Bonhoeffer. Der Weg in den Widerstand von Christian Gremmels und Heinrich W. Grosse ©1996 Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh

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