Ludwig Beck

Ludwig Beck

Bundesarchiv, Bild 183-C13564 / CC-BY-SA

BECK, LUDWIG (1880-1944): Ludwig Beck wurde am 29.06.1880 in Biebrich geboren. Entsprechend der Familientradition schlug er die Offizierslaufbahn ein und gehörte ab 1911 zum deutschen Generalstab. Während des ersten Weltkriegs hatte er verschiedene Führungspositionen an der Westfront inne. Nach dem 1. Weltkrieg setzte er seine militärischen Weg in der Reichwehr fort. Im Oktober 1933 wurde er Chef des Truppenamtes im Reichswehr-Ministerium und  1935 Chef des Generalstabs des Heeres. Anfangs sympathisierte er mit der Politik der Nationalsozialisten, lehnte jedoch Hitlers Pläne in Bezug auf die Tschechoslowakei ab und trat 1938 nach der Sudetenkrise als Generaloberst zurück. Zuvor hatte er die Generalität zum Rücktritt aufgefordert: der Krieg in Europa sollte verhindert werden.  Beck war einer der führenden Köpfe in der militärisch-bürgerlichen Widerstandsbewegung und sollte nach der Entmachtung Hitlers das Amt des Staatsoberhaupts übernehmen. Dementsprechend war er maßgeblich an den Vorbereitungen für das Attentat vom 20.07.1944 beteiligt. Als dieses scheiterte, forderte ihn General Friedrich Fromm auf, sich selbst zu töten.Als dies misslang, wurde er von einem Feldwebel erschossen.


Vita aus:

Schikorsky, Isa: Beck, Ludwig, in: Microsoft® Encarta® Professional 2002. © 1993-2001 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

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