Max Diestel

10. Juli 1938. Teestunde im Pfarrhaus Groß-Schlönwitz (v. l. H. Fleischhack, H. Bluhm, D. Bonhoeffer, E. Bethge, G. Lehne, H. Schröder, E. Engler)., 10. Juli 1938

Quelle:

Bildbiografie Dietrich Bonhoeffer. Bilder aus seinem Leben, herausgegeben von Eberhard Bethge, Renate Bethge und Christian Gremmels, © Gütersloher Verlagshaus GmbH, Gütersloh 2005

Dietrich Bonhoeffers Familie kam teilweise aus Schwaben, ebenso wie Diestel selbst. Aus diesem Grund war der Superintendent dem jungen Mann gegenüber freundlich gesinnt und hätte für ihn auch Ausnahmen von gewissen Regeln gemacht und ihm  eine Bescheinigung über eine Tätigkeit in einer Kirche geben können. Von Max Diestel stammte jedoch auch der Vorschlag, Bonhoeffer könne als Vikar für ein Jahr nach Barcelona gehen. Er verhalf Dietrich Bonhoeffer auch zu weiteren Auslandserfahrungen und –kontakten, indem er ihn zum Mitglied der deutschen Jugenddelegation für die Jahrestagung 1931 in Cambridge ernannte.

Quelle:

Dietrich Bonhoeffer. Bilder seines Lebens. Hrsg. v. Bethge, Renate und Gremmels, Christian. Gütersloh 2005.

DIESTEL, MAX (1872-1949): kam aus Schwaben und war Ende der 1920er Jahre Superintendent im Raum Berlin, war zuvor Auslandspfarrer in England gewesen und hatte dadurch ökumenische Kontakte geknüpft. Er war der stellvertretende Vorsitzende des deutschen Weltbundzweiges, hatte jedoch die Hauptlast der Arbeit zu tragen. In dieser Funktion wählte er auch die Delegationsteilnehmer für verschiedene Weltbundtagungen aus.

Vita aus:

Bethge, Eberhard: Dietrich Bonhoeffer. Theologe – Christ – Zeitgenosse. Eine Biographie. Gütersloh 92005.

Leben und Werk

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